Geh mir nicht auf den Geist! Wie oft sage ich mir das bei Menschen, auf die ich keine Lust habe. Geh mir nicht auf den Geist! Das heißt: Lass mich in Ruhe, halt die Klappe, verschwinde bitte, ich ertrage dich gerade nicht.
Und dann ist da einer, der geht mir absichtlich und gehörig auf den Geist. Und das ist Gott. Der geht mir auf den Heiligen Geist.

Bei dem Wort „Geist“ denken wir im Deutschen schnell an das Wort „Gespenst“. Das ist aber nicht gemeint, sondern eine Kraft, so unsichtbar wie der Wind.

Für Christinnen und Christen ist Pfingsten das Fest des Heiligen Geistes.
Das Wort kommt von „Pentecoste“, das heißt auf Griechisch 50. 50 Tage nach Ostern sind die Jüngerinnen und Jünger wieder in Jerusalem zum Fest. Endlich bekommen sie den Heiligen Geist geschenkt, der sie nach Jesu Rückkehr in den Himmel tröstet und begleitet, so wie es Jesus bei seinem Abschied versprochen hat. Fortan begleitet diese Kraft alle Christinnen und Christen.

An Pfingsten kommt etwas in Bewegung. Das Pfingstgeschehen stelle ich mir wie einen Geistesblitz vor: Auf einmal fällt mir die Lösung für ein Problem ein. Auf einmal kann ich mich an etwas, was mir ausgefallen ist, wieder erinnern. Endlich!

Die Pfingstgeschichte ist geprägt von dem Wort „endlich“. Endlich können alle gemeinsam ein Fest feiern. Endlich verstehen sich alle. Endlich ist die Geistkraft da!

Jetzt kann es endlich losgehen! Ja, das wünsche ich unserer Gemeinde und der ganzen Kirche zu ihrem Geburtstag, den wir an Pfingsten begehen: Dass es nach der Pandemie endlich wieder so richtig losgeht. All unsere Gruppen und Kreise sind mittlerweile wieder gestartet – darüber sind wir froh und dankbar. Und auch bei der Nacht der offenen Kirchen wird die Veitskapelle unterstützt vom Chor InTakt. Neben stündlichen Kirchenführungen und Chorkonzerten wird es eine Hocketse im Kirchhof geben.

Ja, es kommt wieder Bewegung rein in das Leben und das tut gut.
Möge uns Gottes Kraft dabei unterstützen!

Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Pfingstfest! Vielleicht sieht man sich ja am
5. Juni, morgens zum Gottesdienst oder abends bei der Hocketse!

Herzliche Grüße

Ihre Pfarrerin Britta Feuersinger

Regenbogengemeinde

Wir sind offen

für Lesben und Schwule in unserer Gemeinde
für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare
für Pfarrerinnen und Pfarrer, die mit ihrer Partnerin/ihrem Partner im Pfarrhaus leben wollen

Für uns ist es selbstverständlich, dass Lesben und Schwule zur Kirchengemeinde gehören. Menschen unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Identitäten sind willkommen!“  
Für dieses Anliegen wurde die Initiative Regenbogen gegründet.


 

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